Schutz der Verbraucher vor irreführenden Bewertungen

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In dieser Untersuchung prüften die EU-Kommission und nationaler Verbraucherschutz-Behörden in 26 Mitgliedsstaaten mehr als 200 Websites auf irreführende Kundenbewertungen.

Ergebnis: Bei 144 der 223 überprüften Websites konnten die Behörden nicht bestätigen, „dass Händler mit ausreichenden Maßnahmen die Authentizität der Bewertungen sicherstellen“. Daher kommt die EU-Kommission zu dem Schluss: „55 % der überprüften Websites verstoßen gegen EU-Recht.“

Weitere Ergebnisse:

  • 104 der 223 untersuchten Websites informieren die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht darüber, wie Bewertungen gesammelt und verarbeitet werden. Nur 84 Websites machen diese Informationen auf der Bewertungsseite selbst zugänglich, während die übrigen diese Informationen in „Kleindruck“, z. B. in ihren Geschäftsbedingungen, erwähnen.
  • 118 Websites enthielten keine Informationen darüber, wie gefälschte Bewertungen verhindert werden. In diesen Fällen haben die Kunden keine Möglichkeit zu überprüfen, ob Bewertungen von Verbrauchern verfasst wurden, die das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich genutzt haben.
  • In 176 Websites wird nicht erwähnt, dass Anreize für Bewertungen (z. B. finanzieller Art) aufgrund interner Regelungen verboten sind oder wie andernfalls sichergestellt wird, dass Bewertungen entsprechend gekennzeichnet werden.
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